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Drupal zu WordPress migrieren: Plan mit Freelancer

So planen Sie mit einem Freelancer den Wechsel von Drupal zu WordPress – von Inhaltsstrukturen und Funktionen bis zu URLs und Tests.

Dmitry24 Freelance-Mitglied9 min lesen0 Ansichten0
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  1. 01Eine Drupal-Website mit einem Freelancer zu WordPress migrieren: Plan für den Übergang vo…
  2. 021. Drupal-Inhaltstypen WordPress-Strukturen zuordnen
  3. 032. Festlegen, was neu erstellt, ersetzt oder weggelassen wird
  4. 043. Eine repräsentative Migrationsstichprobe vorbereiten
  5. 054. Regeln für die Inhaltsbereinigung und die redaktionelle Übergabe festlegen
  6. 065. Migrierte Daten über die visuelle Prüfung hinaus validieren
  7. 076. Den Umstieg unter Berücksichtigung von Inhaltsänderungen planen
  8. 087. Zugänge, Dokumentation und Wiederherstellung abschließend klären

So migrieren Sie eine Website mit einem Freelancer von Drupal zu WordPress

Eine Drupal-Website mit einem Freelancer zu WordPress migrieren: Plan für den Übergang von Inhalten und Funktionen

Bei einer Migration von Drupal zu WordPress werden nicht einfach nur Seiten übertragen. Drupal-Websites nutzen häufig Inhaltstypen, Taxonomien, Felder, Berechtigungen und Module, für die es in WordPress keine direkte Entsprechung gibt. Werden diese Details übersehen, kann die neue Website zwar fertig aussehen, während Suchfilter nicht funktionieren, Autorenangaben fehlen oder Mediendateien von ihren Inhalten getrennt sind.

Ein Freelancer kann die Arbeit übernehmen, doch auch der Website-Betreiber muss klare Entscheidungen treffen. Wenn Sie Drupal zu WordPress migrieren lassen möchten, erstellen Sie zunächst ein Inhaltsverzeichnis, ermitteln Sie, welche Funktionen tatsächlich genutzt werden, und legen Sie fest, worin sich die beiden Systeme nach dem Start unterscheiden sollen. So entsteht ein überprüfbarer Migrationsplan statt einer vagen Anweisung, „alles zu übertragen“.

1. Drupal-Inhaltstypen WordPress-Strukturen zuordnen

Listen Sie zunächst die Drupal-Inhaltstypen und die jeweils zugehörigen Felder auf. Ein Nachrichtenartikel kann Titel, Kurzfassung, Text, Autor, Veröffentlichungsdatum, Thema und Titelbild enthalten. Eine Produktseite kann ganz andere Felder sowie eine Verknüpfung zu einer Kategorie oder einem Lieferanten haben. Der Freelancer braucht diese Übersicht, bevor er die passenden WordPress-Strukturen auswählt.

Drupal-Nodes lassen sich möglicherweise auf reguläre WordPress-Beiträge oder -Seiten abbilden. Manche Inhalte eignen sich jedoch besser für einen eigenen Inhaltstyp. Ein Organisationsverzeichnis mit eigenem Archiv und Profilfeldern ist beispielsweise meist übersichtlicher, wenn es als Inhaltstyp „Organisation“ angelegt wird und nicht als Sammlung gewöhnlicher Seiten. Taxonomien können je nach Verwendungszweck zu WordPress-Kategorien oder benutzerdefinierten Taxonomien werden. Eine Zuordnungstabelle auf Feldebene macht diese Entscheidungen nachvollziehbar.

Drupal-ElementMögliches WordPress-ZielFestzuhaltende Entscheidung
Einfache Seite (Node)WordPress-SeiteURL beibehalten oder Weiterleitung einrichten
Artikel (Node)Beitrag oder benutzerdefinierter InhaltstypThemen- und Autorenbeziehungen erhalten
Drupal-VokabularKategorie oder benutzerdefinierte TaxonomieBegriffe, Hierarchie und Zuordnungen beibehalten
Benutzerdefiniertes FeldBenutzerdefiniertes WordPress-FeldDatentyp und Umgang mit leeren Werten festlegen

Gehen Sie nicht davon aus, dass gleichnamige Felder auch gleich funktionieren. Ein Drupal-Feld, das mehrere Werte zulässt, erfordert möglicherweise eine andere WordPress-Konfiguration als ein Feld mit nur einem Wert. Ein mit Zeitzone gespeichertes Datum kann zudem eine ausdrücklich festgelegte Umwandlungsregel erfordern. Dokumentieren Sie Beispiele für ungewöhnliche Werte, damit der Freelancer sie testen kann, statt raten zu müssen.

Berücksichtigen Sie auch die URLs in der Zuordnung. Wenn ein Drupal-Artikel derzeit unter /news/community-update erreichbar ist, entscheiden Sie, ob WordPress diesen Pfad beibehält oder auf einen neuen weiterleitet. Eine Zuordnungstabelle mit Quell-Inhaltstyp, Zielstruktur, Feldern, Taxonomieregeln und URL-Behandlung dient beiden Seiten während der Tests als Referenz.

2. Festlegen, was neu erstellt, ersetzt oder weggelassen wird

Drupal-Module unterstützen oft bestimmte Arbeitsabläufe. Es reicht daher nicht aus, nur die sichtbare Funktion nachzubilden, wenn auch der dahinterliegende Prozess wichtig ist. Listen Sie die aktuell verwendeten Module und benutzerdefinierten Funktionen der Website auf und vermerken Sie, wer auf sie angewiesen ist. Für eine Mitgliederanmeldung, eine redaktionelle Freigabeschleife und eine facettierte Suche können jeweils unterschiedliche WordPress-Lösungen nötig sein.

Ordnen Sie jeden Punkt einer von drei Gruppen zu: in WordPress neu erstellen, durch ein verfügbares Werkzeug ersetzen oder weglassen. Ein alter Veranstaltungskalender ohne kommende Termine muss beispielsweise womöglich gar nicht übernommen werden. Ein öffentliches Verzeichnis, das weiterhin täglich genutzt wird, braucht möglicherweise einen Ersatz mit durchsuchbaren Feldern. Für einen benutzerdefinierten Freigabeprozess kann eine individuelle Entwicklung nötig sein, wenn sich die erforderlichen Schritte mit der neuen Redaktionsumgebung nicht abbilden lassen.

Bitten Sie den Freelancer, für jede Funktion, die bestehen bleibt, die vorgeschlagene Lösung und deren Grenzen zu erläutern. Wenn ein Ersatz ändert, wer Inhalte bearbeiten kann oder wie Besucher sie finden, dokumentieren Sie diese Änderung, bevor die Umsetzung beginnt. „Funktioniert wie Drupal“ ist kein brauchbares Abnahmekriterium. „Redakteure können einen Artikel zur Prüfung einreichen, ohne ihn zu veröffentlichen“ ist es dagegen schon.

Trennen Sie unverzichtbare Funktionen von bloßen Präferenzen. Das hilft, den Umfang zu kontrollieren, wenn es für ein Drupal-Modul kein direktes Gegenstück gibt, und gibt dem Betreiber die Möglichkeit, einem einfacheren Ablauf zuzustimmen. Allgemeine Fragen zur Wahl zwischen einem einzelnen Auftragnehmer und einem Team beantwortet der Artikel Sollte ich einen Freelancer beauftragen?.

3. Eine repräsentative Migrationsstichprobe vorbereiten

Bitten Sie den Freelancer, zunächst eine kleine Stichprobe mit unterschiedlichen Inhaltsformen zu migrieren, bevor die gesamte Datenbank übertragen wird. Eine einfache Seite prüft grundlegende Felder und URLs. Ein Artikel mit vielen Taxonomien testet die Zuordnungen zu Begriffen und deren Hierarchie. Ein medienreicher Inhalt prüft Bilddateien, Bildunterschriften und eingebettete Inhalte. Gibt es einen besonderen Inhaltstyp auf der Website, sollte mindestens ein Beispiel davon enthalten sein.

Die Stichprobe sollte groß genug sein, um verschiedene Fälle abzudecken, aber klein genug, damit der Betreiber oder ein Redakteur jeden Datensatz einzeln prüfen kann. Legen Sie gemeinsam fest, welche Quellelemente verwendet werden und was in jedem Fall als „korrekt“ gilt. Beim Artikelbeispiel können etwa der ursprüngliche Autor, zwei Themenbegriffe, ein aktualisiertes Datum und ein herunterladbarer Anhang erforderlich sein.

Vergleichen Sie das Ergebnis in WordPress mit Drupal und nicht nur mit einem Designentwurf. Prüfen Sie, ob die Inhalte bearbeitbar sind, ob Taxonomiefilter die erwarteten Elemente anzeigen und ob Medien an der richtigen Stelle erscheinen. Eine Seite kann gut aussehen, obwohl ihre Begriffe in der Datenbank fehlen. Die Zuordnung nach einer Stichprobe zu korrigieren ist deutlich günstiger, als denselben Fehler später in Tausenden Datensätzen zu entdecken.

Bitten Sie den Freelancer, die bei der Stichprobe gefundenen Probleme und die daraus folgenden Änderungen an der Zuordnung zu dokumentieren. Daraus entsteht die erste Fassung der Migrationsnotizen, sodass eine spätere Übergabe nicht vom Gedächtnis abhängt.

4. Regeln für die Inhaltsbereinigung und die redaktionelle Übergabe festlegen

Eine Migration ist kein guter Zeitpunkt für undokumentierte redaktionelle Entscheidungen. Vereinbaren Sie im Voraus, was mit veralteten Entwürfen, doppelten Seiten, nicht unterstützten Feldwerten und zur Prüfung markierten Inhalten geschieht. Eine praktikable Regel könnte lauten, standardmäßig veröffentlichte Inhalte zu migrieren und Entwürfe in einer separaten Prüfliste zu erfassen. Die passende Vorgehensweise hängt vom Veröffentlichungsprozess der Website ab.

Für Duplikate sollte es einen klar Verantwortlichen geben. Der Freelancer kann Datensätze mit übereinstimmenden Titeln oder URLs markieren, aber ein Redakteur sollte entscheiden, ob sie zusammengeführt, gelöscht oder beibehalten werden. Zwei Drupal-Seiten mit ähnlichen Titeln können unterschiedliche Informationen enthalten, die durch eine automatische Bereinigung verloren gingen. Führen Sie ein Entscheidungsprotokoll mit Quell-URL, gewählter Maßnahme und zuständigem Redakteur.

Legen Sie auch Regeln für eingebettete Medien fest. Manche Drupal-Inhalte verweisen möglicherweise auf Dateien an einem alten Speicherort oder betten Videos mit einem veralteten Anbietercode ein. Entscheiden Sie, ob der Freelancer die Datei kopieren, die Einbettung ersetzen oder den Inhalt zur redaktionellen Prüfung markieren soll. Nicht unterstützte Feldwerte sollten gemeldet und nicht stillschweigend verworfen werden: Ein fehlender Wert kann ein Produkt, ein Profil oder einen rechtlichen Hinweis betreffen.

Vereinbaren Sie, wer die migrierte Kopie prüft und wie Ausnahmen übergeben werden. Der Freelancer kann beispielsweise eine Tabelle mit Datensätzen erstellen, bei denen Bilder fehlen, während der Redakteur vor dem Start Ersatzbilder bereitstellt. Eine klar geregelte Übergabe trennt die technische Migrationsarbeit von der redaktionellen Freigabe.

5. Migrierte Daten über die visuelle Prüfung hinaus validieren

Bei einer visuellen Prüfung fallen fehlerhafte Layouts auf, doch sie kann nicht bestätigen, dass alle Felder und Beziehungen korrekt übernommen wurden. Vergleichen Sie Datensätze in Drupal und WordPress anhand von Titeln, Fließtext, Feldwerten, Taxonomiezuordnungen, Autorenschaft, Zeitstempeln und Medienverknüpfungen. Wählen Sie Prüfungen, die zum Inhaltsmodell der Website passen, statt sich auf einen Blick auf die Startseite zu verlassen.

Verwenden Sie nach Möglichkeit Exporte oder Datenbankabfragen, um Datensatzanzahlen und ausgewählte Felder zu vergleichen. Sind 240 Drupal-Veranstaltungseinträge Teil der Migration, sollte der Migrationsbericht die entsprechenden Zieldatensätze nachweisen oder konkrete Ausnahmen auflisten. Gehen Sie nicht ungeprüft davon aus, dass die Anzahl übereinstimmt. Wenn die endgültige Gesamtzahl noch nicht feststeht, vermerken Sie, dass sie überprüft werden muss, statt einen Zielwert zu erfinden.

Prüfen Sie Beziehungen auch direkt in der WordPress-Oberfläche. Öffnen Sie ein Taxonomie-Archiv und bestätigen Sie, dass dort ein einem Begriff zugeordneter Artikel erscheint. Kontrollieren Sie ein Autorenarchiv, falls die Autorenschaft für die Navigation relevant ist. Öffnen Sie mehrere medienreiche Inhalte und stellen Sie sicher, dass Bilder oder Anhänge den richtigen Datensätzen zugeordnet sind – nicht nur, dass sich die Dateien irgendwo in der Mediathek befinden.

Dokumentieren Sie Ausnahmen so genau, dass sich Maßnahmen daraus ableiten lassen: Quellkennung, Ziel-URL, Problem, zuständige Person und Status. Ein Hinweis wie „einige Bilder sind falsch“ lässt sich nur schwer bearbeiten. Mit der Angabe des betroffenen Artikels und des fehlenden Bildes haben Freelancer und Redakteur eine konkrete Aufgabe.

6. Den Umstieg unter Berücksichtigung von Inhaltsänderungen planen

Während der Freelancer WordPress aufbaut, können sich Inhalte weiter ändern. Entscheiden Sie vor Beginn der Migration, ob die Inhalte eingefroren oder abschließende Änderungen nachträglich übertragen werden sollen. Bei einem Veröffentlichungsstopp stellen Redakteure die Veröffentlichung in Drupal für einen vereinbarten Zeitraum ein, während die endgültige Übertragung und Prüfung stattfinden. Bei einer abschließenden Änderungsübernahme importiert der Freelancer zunächst die Inhalte und überträgt anschließend alle danach erstellten oder geänderten Datensätze.

Ein Veröffentlichungsstopp lässt sich einfacher erklären, kann aber eine stark ausgelastete Redaktion oder Organisation beeinträchtigen. Eine abschließende Änderungsübernahme ermöglicht die fortlaufende Veröffentlichung, erfordert jedoch eine zuverlässige Methode, um geänderte Datensätze zu erkennen und Duplikate zu vermeiden. Klären Sie, wer Änderungen erfasst, wann der letzte Import ausgeführt wird und wie Aktualisierungen während des Umstiegs überprüft werden.

Erstellen Sie eine Checkliste für den Start mit konkreten Freigabepunkten: endgültiger Import abgeschlossen, wichtige Seiten geprüft, Weiterleitungen getestet, Formulare erfolgreich abgeschickt und Inhaltsverantwortliche informiert. Legen Sie fest, ob der Start bei einem kritischen Fehler verschoben wird oder ob es eine genehmigte Übergangslösung gibt. Diese Entscheidung sollte fallen, bevor der Druck am Starttag entsteht.

7. Zugänge, Dokumentation und Wiederherstellung abschließend klären

Bestätigen Sie bei der Übergabe, dass der Freelancer die Migrationsskripte, die Feldzuordnung, das Ausnahmenprotokoll und die Anweisungen für einen abschließenden Import übergeben hat. Bitten Sie um Hinweise zu benutzerdefinierten Inhaltstypen, Taxonomien, geplanten Aufgaben und allen manuellen Schritten, die eine zukünftige Betreuungsperson kennen muss. Ein Skript ohne Anleitung ist möglicherweise schwer wiederzuverwenden, wenn die Website Monate später korrigiert werden muss.

Prüfen Sie auch die Kontozugänge. Löschen Sie temporäre Konten oder schränken Sie nicht mehr benötigte Berechtigungen ein. Ändern Sie Zugangsdaten, falls sie für die Migration weitergegeben wurden. Bestimmen Sie eine namentlich bekannte Person für die WordPress-Administration, damit die Website nicht von den persönlichen Zugangsdaten eines früheren Auftragnehmers abhängt.

Für eine mögliche Wiederherstellung müssen eine zurückspielbare Sicherung der Drupal-Website vorhanden sein und klare Zuständigkeiten feststehen, falls es beim Start der neuen Website zu einem schwerwiegenden Problem kommt. Vereinbaren Sie den Speicherort der Sicherung, die Verantwortung für die Wiederherstellung und die Bedingungen, die eine Rückkehr zur alten Website auslösen. Entfernen Sie die alte Website nicht allein deshalb, weil WordPress bereits live ist. Behalten Sie sie, bis die vereinbarten Prüfungen bestanden sind und das Team bestätigt hat, dass wichtige Inhalte und Arbeitsabläufe wie vorgesehen funktionieren. Wer die Drupal Website mit Freelancer zu WordPress umziehen möchte, sollte diese Zuständigkeiten vor dem Start verbindlich klären.

Ein sorgfältiger Plan hilft außerdem dabei, Drupal Inhalte und Funktionen zu WordPress übertragen zu können, ohne Beziehungen, Arbeitsabläufe oder wichtige Details unbemerkt zu verlieren.

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Artikelautor
Dmitry
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